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Shambhala (Königreich)

Shambhala Königreich Shambhala auch Shambala Shamballa tibetisch བད འབ ང Wylie bde byung ausgesprochen De jang ist im tibetischen Buddhismus ein mythisches Königreich das irgendwo in Zentralasien verborgen sein soll und besonders in der Tradition des Kalachakra eine Rolle spielt Der buddhistische Sh…

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Shambhala (Königreich) Kontaktiere uns Speisekarte www.wiki.de-de.nina.az Wikipedia Kategorien0123456789101112131415161718192021 Musik Video Kontaktiere uns Suche ... Anruf: Wikipedia>Shambhala (Königreich) Wikipedia Shambhala (Königreich)August 03, 2021 Shambhala (auch Shambala, Shamballa, tibetisch: བདེ་འབྱུང་; Wylie: bde 'byung, ausgesprochen De-jang) ist im tibetischen Buddhismus ein mythisches Königreich, das irgendwo in Zentralasien verborgen sein soll und besonders in der Tradition des Kalachakra eine Rolle spielt. Der buddhistische Shambhala-Mythos wurde in der westlichen Esoterik aufgegriffen und erweitert, zunächst vor allem von Helena Blavatsky, theosophischen und ariosophischen und ab den 1960er Jahren von okkultistischen und rechtsesoterischen Autoren sowie im Rahmen von Spekulationen zu okkulten Einflüssen auf den Nationalsozialismus. Dabei wurden ähnliche Konzepte wie das vom unterirdischen Reich Agartha in die Umformung einbezogen und zusammen mit Orten wie dem fiktiven verborgenen Paradies Shangri-La in der Populärkultur rezipiert. Inhaltsverzeichnis 1 Shambhala in der buddhistischen Tradition 2 Shambhala in der westlichen Esoterik 3 Lokalisierungen und Expeditionen 4 Rezeption in der Populärkultur 5 Literatur 6 Weblinks 7 Einzelnachweise Shambhala in der buddhistischen Tradition Im tibetischen Buddhismus beschreibt die tradierte Legende von Shambhala ein mythisches Königreich, das die Lehren des Buddhismus, insbesondere das Kalachakra, bewahrt, während die Welt von Barbaren, welche meist als Muslime identifiziert werden, überrannt wird. Nachdem diese gesiegt und den Dharma ausgelöscht haben, verlässt der 25. König von Shambhala, Raudra Chakrin, sein Reich mit einer buddhistischen Armee und vernichtet die Barbaren. Damit beginnt laut der Legende ein neues Zeitalter des reinen Buddhismus.[1]Eine eigene Schule des Shambhala-Buddhismus wurde von Chögyam Trungpa begründet. Er führte dazu die Traditionen des Kagyü und Nyingma aus dem tibetischen Buddhismus zusammen und verband sie mit seiner Shambhala-Philosophie, die er im Werk Shambhala: The Sacred Path of the warrior in den 1970er Jahren dargelegt hatte. Ziel war vor allem für westliche Menschen einen einfachen Zugang zu den Lehren des tibetischen Buddhismus zu eröffnen.[2] Shambhala in der westlichen Esoterik Erstmals wurde Shambhala im Westen 1833 in einem englischen Artikel von Sándor Csoma erwähnt. In der Rezeption durch Helena Petrovna Blavatsky wurde Shambhala zu einem real existierenden geografischen Ort und Sitz des Herrn der Welt, der in der Wüste Gobi lokalisiert wurde. Nach dem Untergang von Atlantis und Lemuria hätten sich Auserwählte der vierten Wurzelrasse dorthin gerettet, und es habe sich der Kern der fünften Wurzelrasse gebildet, mit der ersten Unterrasse der indischen Arier und der zur Zeit am höchsten entwickelten fünften Unterrasse der Weißen.[3]Diese Ideen wurden von Theosophen, anderen Autoren wie Ignaz Trebitsch-Lincoln und Jan van Rijckenborgh sowie bei rechtsesoterischen Autoren wie Miguel Serrano und Wilhelm Landig aufgegriffen und weiterentwickelt, außerdem bei Spekulationen zu okkulten Einflüssen auf den Nationalsozialismus[4] durch Gerald Suster, Louis Pauwels und Jacques Bergier sowie Trevor Ravenscroft.[5]Die Lehren der Adyar-Theosophie bezeichnen Shambala als Wohnort der weisen Meister der größten Bruderschaft spiritueller Adepten. In seinem Buch Die Bruderschaft von Shamballah behauptet der Gründer des Lectorium Rosicrucianum, dass sich der Sitz der die Welterlösung leitenden Bruderschaft von Shamballa in Zentral-Asien (Wüste Gobi) befindet.[6]Dem Rechtsesoteriker Miguel Serrano zufolge sei Adolf Hitler ein Tantra-Meister aus dem Königreich Shamballah, wo er heute lebe. Nach dem Zweiten Weltkrieg sei der Eingang nach Shamballah zwischen Shigatse und Gyantse geschlossen und an den Südpol verlegt worden. Dort warte Hitler seitdem auf eine günstige Gelegenheit ab, um in einem Endzeitkrieg die Mächte der Finsternis zu besiegen um danach das „Vierte Reich“ zu errichten.[7]Im ersten Band einer von Wilhelm Landig verfassten, vorwiegend in rechtsextremen Kreisen rezipierten Romantrilogie über den Thule-Mythos berichtet ein tibetischer Abt namens Ngön-kyi Padma Dab-yang, von Shambala und Agartha als einander entgegengesetzten Quellen materieller und spiritueller Energien. Dabei ist Shambala Quelle der materiellen Energien des Pfades der linken Hand, eine Stadt der Macht und Kraft, die vom König der Furcht beherrscht werde. Den Gegenpol bildet die Stadt Agartha, Quelle der spirituellen Energie des Pfades der rechten Hand, ein inneres, unterirdisch gelegenes Reich der Kontemplation und des Geistes. In Agartha regiere der Herr und König der Welt, der zu einem vorbestimmten Zeitpunkt die Guten in einem Feldzug gegen die Bösen führen werde, um das Mongolische Reich zu errichten. Gewisse Persönlichkeiten des Dritten Reichs hätten sich vollständig den destruktiven Kräften Shamballas unterstellt, und dadurch dessen Gesandten Stalin in die Hände gespielt. Landigs Quelle ist offenbar Le Matin des magiciens (1960) von Pauwels und Bergier.[8]In seinem verschwörungstheoretischen Bestseller Geheimgesellschaften und ihre Macht referiert Jan Udo Holey, besser bekannt als Jan van Helsing, einen angeblich von der Thule-Gesellschaft überlieferten Mythos, demzufolge Shambhala und Agartha nicht einander entgegengesetzte Kräfte, sondern Agartha ein unterirdisches Reich und Shambhala dessen Hauptstadt sei. Demnach hätte eine vorweltliche, vom Stern Aldebaran auf die Erde gekommene Superrasse von Ariern einen Kontinent namens Hyperborea bewohnt, der aber während der Eiszeit versunken sei. Diese hätten daraufhin mit ihrer überlegenen Technologie riesige Tunnelsysteme unter dem Himalaya gebohrt und dort das Reich „Agartha“ oder „Agarthi“ mit seiner Hauptstadt „Shamballah“ begründet.[9]Anschließend vermerkt Jan van Helsing, dass abweichend davon dem Geografen Karl Haushofer zufolge sich die vormaligen Bewohner von Thule/Atlantis/Hyperborea in zwei Gruppen gespalten hätten, nämlich die Guten, die sich nach ihrem Orakel „Agarthi“ nannten und unter dem Himalaya saßen, und deren Gegner, die „Shamballah“ genannten Vertreter des Bösen, die gen Westen zogen. Dieser Kampf zwischen Gut und Böse würde bis in Haushofers Gegenwart fortgeführt, wobei seinerzeit Thule-Gesellschaft und Drittes Reich das gute Agarthi und Freimaurer und Zionisten das böse Shamballah repräsentierten. Herrscher des unterirdischen Reiches sei der Rigden Iyepo, der König der Welt, an der Erdoberfläche durch den Dalai Lama vertreten. Haushofer kommt hier ins Spiel, da er angeblich Hitler während seiner Haft in Landsberg kennen gelernt haben[10] und ihn mit den Konzepten der Geopolitik und außerdem mit Bulwer-Lyttons Roman The Coming Race bekannt gemacht haben soll. In diesem Roman wird eine ganz ähnliche Geschichte entwickelt, nämlich die von einer ein unterirdisches Reich bewohnenden Superrasse, die mit Hilfe der sogenannten Vril-Kraft Geist und Materie beherrschten. Es ist nicht belegt, dass Haushofer irgendwelche esoterischen Hohlwelttheorien vertreten hätte.[9]Der Shambhala-Mythos wurde auch von Shōkō Asahara, dem Gründer und Führer von Ōmu Shinrikyō, einer auch als AUM-Sekte bekannten religiösen Gruppe, in seine Eschatologie integriert.[11] Demnach sollte zunächst Japan, ausgehend von den sogenannenten Lotus-Villages der Sekte, in ein Shambhala-Königreich umgewandelt werden und endlich sollte die ganze Welt zu Shambhala werden. Asahara stellte sich dabei als Verkörperung des endzeitlichen Königs von Shambhala dar, des Kriegerkönigs, der die Armeen von Shambhala in den apokalyptischen Krieg führt. In sehr kleinem Maßstab konnte die Sekte 1995 ein apokalyptisches Szenario durch den Giftgasanschlag in der Tokioter U-Bahn realisieren.[12]Als es den US-Truppen während des Afghanistankriegs nicht gelang, Osama bin Ladens habhaft zu werden, spekulierten 2002 amerikanische Esoteriker, er könnte sich in die unterirdische Welt von Shambhala zurückgezogen haben, deren Eingänge an verschiedenen Orten in Afghanistan und Pakistan lokalisiert wurden.[13] Lokalisierungen und Expeditionen In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch wichtige Informationen. Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst. Rezeption in der Populärkultur Im 1991 von Wolfgang Hohlbein veröffentlichten Roman Indiana Jones und das Schwert des Dschingis Khan handelt es sich bei Shambala um ein buddhistisches Kloster, das vollständig aus Eis errichtet wurde und in dem das Schwert des Dschingis Khan aufbewahrt wird. Im 1999 erschienenen Videospiel Indiana Jones und der Turm von Babel gelangt dieser nach Shambala, bei dem es sich um ein in Kasachstan im Tian-Shan-Gebirge liegendes Kloster handelt, wohin einer der Priester Marduks floh. Im Anime Fullmetal Alchemist – Der Film: Der Eroberer von Shamballa von 2005 versucht die Thule-Gesellschaft in diese Welt zu gelangen. Im 2009 veröffentlichten Videospiel Uncharted 2: Among Thieves sucht der Held Nathan Drake mithilfe eines Schlüsseldolches nach der sagenumwobenen Stadt Shambhala und findet sie schließlich, sie wird am Ende des Spieles durch Einwirken des Antagonisten zerstört.Literatur Martin Brauen: Traumwelt Tibet: westliche Trugbilder. Verlag Paul Haupt Berne, Bern; Stuttgart; Wien 2000, ISBN 3-258-05639-0. Nicholas Goodrick-Clarke: Black Sun Aryan Cults, Esoteric Nazism and the Politics of Identity. New York University Press 2002, ISBN 0-8147-3124-4. Joscelyn Godwin: Arktos : The Polar Myth in Science, Symbolism, and Nazi Survival. Adventures Unlimited Press 1996, ISBN 0-932813-35-6, S. 95–104. Katja Rakow: Transformationen des tibetischen Buddhismus im 20. Jahrhundert: Chögyam Trungpa und die Entwicklung von Shambhala Training. Diss. Univ. Heidelberg, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen/Bristol 2014, ISBN 978-3-525-54018-3, insbesondere Kap. 4: Religionsgeschichtlicher Hintergrund: Tibetischer Buddhismus und der Mythos von Shambhala, S. 109–156 Chögyam Trungpa: Shambhala: The Sacred Path of the Warrior. Shambhala, Boston 2007, ISBN 978-0-8348-2120-0 Andrei Znamenski: Red Shambhala: Magic, Prophecy, and Geopolitics in the Heart of Asia. Quest Books, Wheaton, Ill. 2011, ISBN 978-0-8356-0891-6.Weblinks Alexander Berzin: Irrtümliche ausländische Annahmen hinsichtlich Shambala, Berzin Archiv studybuddhism.com Shambhala - Mythos oder Wirklichkeit?, Website der Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz & LiechtensteinEinzelnachweise ↑ Johan Elverskog: Our Great Qing: The Mongols, Buddhism, And the State in Late Imperial China. University of Hawaii Press, Honolulu 2006, ISBN 0-8248-3021-0, S. 140 ↑ Jeffrey Ourvan: The Star Spangled Buddhist: Zen, Tibetan, and Soka Gakkai Buddhism and the Quest for Enlightenment in America. Skyhorse Publishing, New York City 2013, ISBN 978-1-62087-639-8, S. 80 ↑ Brauen: Traumwelt Tibet. Haupt, 2000, S. 47, S. 67. ↑ Eva Kingsepp: Die Macht der Schwarzen Sonne. (Ok)kulturelle Perspektiven auf die Nazi/SS-Esoterik. In: Zeitschrift für Anomalistik 15, S. 89–93 (2015). ↑ Brauen: Traumwelt Tibet. Haupt, 2000, S. 60, S. 67, S. 69ff., S. 75, S. 91, S. 234 und S. 247. ↑ Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens (= Esoterik. Bd. 12179). Original-Ausgabe; sowie 3. aktualisierte Auflage, beide Goldmann, München 1993, ISBN 3-442-12179-5, S. 124 und 571. ↑ Brauen: Traumwelt Tibet. Haupt, 2000, S. 65–66. ↑ Wilhelm Landig: Götzen gegen Thule. Hans Pfeiffer Verlag, Hannover 1971, S. 629–31. Zitiert nach: Nicholas Goodrick-Clarke: Black Sun Aryan Cults, Esoteric Nazism and the Politics of Identity. New York University Press 2002, S. 141 f. ↑ a b Jan van Helsing: Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20. Jahrhundert. Oder wie man die Welt nicht regiert., Ewertverlag, 1993, S. 104–110. ↑ Rudolf Heß war ein Student Haushofers und Haushofer hat Heß in Landsberg mehrfach besucht. Eine engere Beziehung zwischen Haushofer und Hitler ist allerdings nicht belegt. ↑ Brauen: Traumwelt Tibet. Haupt, 2000, S. 73. ↑ Dawn Perlmutter: Investigating Religious Terrorism and Ritualistic Crimes. CRC Press, Boca Raton 2004, ISBN 0-8493-1034-2, S. 34–36. ↑ Michael Barkun: A Culture of Conspiracy. Apocalyptic Visions in Contemporary America. University of California Press, Berkeley 2013, S. 167 f. Vgl. Osama in Shambhala? In: UFO Roundup 7 (1. Januar 2002), . August 03, 2021 Neueste Artikel August 04, 2021Charles Kuentz August 03, 2021Charles Lane (Schauspieler, 1905) August 03, 2021Charles Laban Abernethy August 05, 2021Charles Lallemand (Illustrator) August 05, 2021Charles Le Brun August 04, 2021Charles Louis Auguste Fouquet de Belle-Isle August 03, 2021Charles McGraw August 04, 2021Charles Martin Hall August 01, 2021Charles Maurras August 03, 2021Charles Michel Meist gelesenAugust 04, 2021Antonios NikopolidisAugust 03, 2021Antonino CuffaroAugust 03, 2021Antonino ZecchiniAugust 03, 2021AntonitercitytoursAugust 04, 2021Antonius Anderledy shambhala, königreich, shambhala, auch, shambala, shamballa, tibetisch, བད, འབ, wylie, byung, ausgesprochen, jang, tibetischen, buddhismus, mythisches, königreich, irgendwo, zentralasien, verborgen, sein, soll, besonders, tradition, kalachakra, eine, rolle, sp. Shambhala auch Shambala Shamballa tibetisch བད འབ ང Wylie bde byung ausgesprochen De jang ist im tibetischen Buddhismus ein mythisches Konigreich das irgendwo in Zentralasien verborgen sein soll und besonders in der Tradition des Kalachakra eine Rolle spielt Der buddhistische Shambhala Mythos wurde in der westlichen Esoterik aufgegriffen und erweitert zunachst vor allem von Helena Blavatsky theosophischen und ariosophischen und ab den 1960er Jahren von okkultistischen und rechtsesoterischen Autoren sowie im Rahmen von Spekulationen zu okkulten Einflussen auf den Nationalsozialismus Dabei wurden ahnliche Konzepte wie das vom unterirdischen Reich Agartha in die Umformung einbezogen und zusammen mit Orten wie dem fiktiven verborgenen Paradies Shangri La in der Popularkultur rezipiert Inhaltsverzeichnis 1 Shambhala in der buddhistischen Tradition 2 Shambhala in der westlichen Esoterik 3 Lokalisierungen und Expeditionen 4 Rezeption in der Popularkultur 5 Literatur 6 Weblinks 7 EinzelnachweiseShambhala in der buddhistischen Tradition BearbeitenIm tibetischen Buddhismus beschreibt die tradierte Legende von Shambhala ein mythisches Konigreich das die Lehren des Buddhismus insbesondere das Kalachakra bewahrt wahrend die Welt von Barbaren welche meist als Muslime identifiziert werden uberrannt wird Nachdem diese gesiegt und den Dharma ausgeloscht haben verlasst der 25 Konig von Shambhala Raudra Chakrin sein Reich mit einer buddhistischen Armee und vernichtet die Barbaren Damit beginnt laut der Legende ein neues Zeitalter des reinen Buddhismus 1 Eine eigene Schule des Shambhala Buddhismus wurde von Chogyam Trungpa begrundet Er fuhrte dazu die Traditionen des Kagyu und Nyingma aus dem tibetischen Buddhismus zusammen und verband sie mit seiner Shambhala Philosophie die er im Werk Shambhala The Sacred Path of the warrior in den 1970er Jahren dargelegt hatte Ziel war vor allem fur westliche Menschen einen einfachen Zugang zu den Lehren des tibetischen Buddhismus zu eroffnen 2 Shambhala in der westlichen Esoterik BearbeitenErstmals wurde Shambhala im Westen 1833 in einem englischen Artikel von Sandor Csoma erwahnt In der Rezeption durch Helena Petrovna Blavatsky wurde Shambhala zu einem real existierenden geografischen Ort und Sitz des Herrn der Welt der in der Wuste Gobi lokalisiert wurde Nach dem Untergang von Atlantis und Lemuria hatten sich Auserwahlte der vierten Wurzelrasse dorthin gerettet und es habe sich der Kern der funften Wurzelrasse gebildet mit der ersten Unterrasse der indischen Arier und der zur Zeit am hochsten entwickelten funften Unterrasse der Weissen 3 Diese Ideen wurden von Theosophen anderen Autoren wie Ignaz Trebitsch Lincoln und Jan van Rijckenborgh sowie bei rechtsesoterischen Autoren wie Miguel Serrano und Wilhelm Landig aufgegriffen und weiterentwickelt ausserdem bei Spekulationen zu okkulten Einflussen auf den Nationalsozialismus 4 durch Gerald Suster Louis Pauwels und Jacques Bergier sowie Trevor Ravenscroft 5 Die Lehren der Adyar Theosophie bezeichnen Shambala als Wohnort der weisen Meister der grossten Bruderschaft spiritueller Adepten In seinem Buch Die Bruderschaft von Shamballah behauptet der Grunder des Lectorium Rosicrucianum dass sich der Sitz der die Welterlosung leitenden Bruderschaft von Shamballa in Zentral Asien Wuste Gobi befindet 6 Dem Rechtsesoteriker Miguel Serrano zufolge sei Adolf Hitler ein Tantra Meister aus dem Konigreich Shamballah wo er heute lebe Nach dem Zweiten Weltkrieg sei der Eingang nach Shamballah zwischen Shigatse und Gyantse geschlossen und an den Sudpol verlegt worden Dort warte Hitler seitdem auf eine gunstige Gelegenheit ab um in einem Endzeitkrieg die Machte der Finsternis zu besiegen um danach das Vierte Reich zu errichten 7 Im ersten Band einer von Wilhelm Landig verfassten vorwiegend in rechtsextremen Kreisen rezipierten Romantrilogie uber den Thule Mythos berichtet ein tibetischer Abt namens Ngon kyi Padma Dab yang von Shambala und Agartha als einander entgegengesetzten Quellen materieller und spiritueller Energien Dabei ist Shambala Quelle der materiellen Energien des Pfades der linken Hand eine Stadt der Macht und Kraft die vom Konig der Furcht beherrscht werde Den Gegenpol bildet die Stadt Agartha Quelle der spirituellen Energie des Pfades der rechten Hand ein inneres unterirdisch gelegenes Reich der Kontemplation und des Geistes In Agartha regiere der Herr und Konig der Welt der zu einem vorbestimmten Zeitpunkt die Guten in einem Feldzug gegen die Bosen fuhren werde um das Mongolische Reich zu errichten Gewisse Personlichkeiten des Dritten Reichs hatten sich vollstandig den destruktiven Kraften Shamballas unterstellt und dadurch dessen Gesandten Stalin in die Hande gespielt Landigs Quelle ist offenbar Le Matin des magiciens 1960 von Pauwels und Bergier 8 In seinem verschworungstheoretischen Bestseller Geheimgesellschaften und ihre Macht referiert Jan Udo Holey besser bekannt als Jan van Helsing einen angeblich von der Thule Gesellschaft uberlieferten Mythos demzufolge Shambhala und Agartha nicht einander entgegengesetzte Krafte sondern Agartha ein unterirdisches Reich und Shambhala dessen Hauptstadt sei Demnach hatte eine vorweltliche vom Stern Aldebaran auf die Erde gekommene Superrasse von Ariern einen Kontinent namens Hyperborea bewohnt der aber wahrend der Eiszeit versunken sei Diese hatten daraufhin mit ihrer uberlegenen Technologie riesige Tunnelsysteme unter dem Himalaya gebohrt und dort das Reich Agartha oder Agarthi mit seiner Hauptstadt Shamballah begrundet 9 Anschliessend vermerkt Jan van Helsing dass abweichend davon dem Geografen Karl Haushofer zufolge sich die vormaligen Bewohner von Thule Atlantis Hyperborea in zwei Gruppen gespalten hatten namlich die Guten die sich nach ihrem Orakel Agarthi nannten und unter dem Himalaya sassen und deren Gegner die Shamballah genannten Vertreter des Bosen die gen Westen zogen Dieser Kampf zwischen Gut und Bose wurde bis in Haushofers Gegenwart fortgefuhrt wobei seinerzeit Thule Gesellschaft und Drittes Reich das gute Agarthi und Freimaurer und Zionisten das bose Shamballah reprasentierten Herrscher des unterirdischen Reiches sei der Rigden Iyepo der Konig der Welt an der Erdoberflache durch den Dalai Lama vertreten Haushofer kommt hier ins Spiel da er angeblich Hitler wahrend seiner Haft in Landsberg kennen gelernt haben 10 und ihn mit den Konzepten der Geopolitik und ausserdem mit Bulwer Lyttons Roman The Coming Race bekannt gemacht haben soll In diesem Roman wird eine ganz ahnliche Geschichte entwickelt namlich die von einer ein unterirdisches Reich bewohnenden Superrasse die mit Hilfe der sogenannten Vril Kraft Geist und Materie beherrschten Es ist nicht belegt dass Haushofer irgendwelche esoterischen Hohlwelttheorien vertreten hatte 9 Der Shambhala Mytho

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